Themenabende

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Die Themenabende des Magistralenmanagements greifen in loser Reihenfolge Themen, Anliegen und aktuelle Entwicklungen rund um die Georg-Schwarz-Stra├če auf.

Das aktuelle Protokoll vom letzten Themenabend "Bildung" finden Sie hier zum Nachlesen:



Weitere Informationen:

Verlaufsprotokoll, 08.10.2012 MM-Themenabend Bildung.pdf

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Themenabend - Platzgestaltung an den Leutzsch-Arkaden - 06.10.2015

Bildinhalt: Themenabend - Platzgestaltung an den Leutzsch-Arkaden - 06.10.2015

Am 16.10.2015 trafen sich ca. 30 Anwohner, Hauseigent├╝merinnen, Gesch├Ąftsinhaber, Verbandsvertreterinnen, Lokalpolitiker und Mitarbeiterinnen verschiedener ├ämter der Stadtverwaltung wie dem Verkehrs- und Tiefbauamt (VTA), Stadtplanungsamt (SPA) und Amt f├╝r Stadterneuerung und Wohnungsbauf├Ârderung (ASW) um ├╝ber die k├╝nftige Gestaltung zweier Pl├Ątze an den Leutzsch-Arkaden zu diskutieren.

Zun├Ąchst verschafften sich die Teilnehmer_innen des Workshops noch einmal einen ├ťberblick direkt vor Ort. Der bereits im Zuge des Baus des Einkaufszentrums geschaffene dreieckige Platz, der von der Georg-Schwarz-Stra├če, der Junghan├čstra├če. und den Leutzsch-Arkaden begrenzt wird, soll im Zuge der Stra├čenbauarbeiten in der Georg-Schwarz-Stra├če umgestaltet werden. Einst gab es hier eine auf allen drei Seiten von Stra├čen umgebene Verkehrsinsel, die als beliebter Treffpunkt auch f├╝r junge Paare und solche, die es noch werden wollten, galt und daher bis heute den sch├Ânen Namen Liebesinsel tr├Ągt. Schon bei der Begehung des Platzes wurden die Probleme, M├Âglichkeiten und W├╝nsche in Bezug auf eine Um- und Neugestaltung angesprochen. Einig waren sich die Teilnehmer_innen in Bezug auf die positive Wirkung der neuen Ampel als Querungshilfe der Stra├če.

Danach wechselte die Gruppe die Stra├čenseite und widmete sich der sehr breiten Einm├╝ndung der William-Zipperer-Stra├če auf die Georg-Schwarz-Stra├če, die ebenfalls platzartig gestaltet werden kann. Von den Anwohner_innen wurde bedauernd zur Kenntnis genommen, dass es dabei lediglich um den aktuellen Stra├čenraum einschlie├člich des Fu├čweges geht. Die bis zur Georg-Schwarz-Stra├če 154 anschlie├čenden brachliegenden Grundst├╝cke, die mit Wiese bewachsen sind und zum Teil als Parkplatz genutzt werden, sind alle in Privatbesitz und k├Ânnen daher nicht mit einbezogen werden. Angesichts des schnellen Wachstums Leipzigs ist es wahrscheinlich, dass hier in absehbarer Zeit wieder mehrgeschossige Wohn- und Gesch├Ąftsh├Ąuser errichtet werden. Dies w├╝rde die heutige Situation nat├╝rlich stark ver├Ąndern und muss daher bei den Planungen ber├╝cksichtigt werden.

Anschlie├čend wurden die Diskussionen im Gemeindesaal der Laurentius-Kirchgemeinde Leutzsch, William-Zipperer-Stra├če 149, fortgesetzt. Torben Heinemann, Abteilungsleiter Generelle Planung im VTA, erl├Ąuterte noch einmal den aktuellen Planungsstand zum gesamten Verkehrsbauvorhaben Georg-Schwarz-Stra├če von Philipp-Reis-Stra├če bis Hans-Driesch-Stra├če und die vom Stadtrat am 17. Juni 2015 beschlossene Vorplanung: http://www.leipzig.de/umwelt-und-verkehr/unterwegs-in-leipzig/georg-schwarz-strasse/.

Die beiden Themen Parkpl├Ątze und die Zufahrt zu den Leutzsch-Arkaden ├╝ber die Junghan├čstra├če, die schon vorher hei├č diskutiert worden sind, wurden erneut aufgegriffen. Die Sperrung des kurzen St├╝cks der Junghan├čstra├če bis zur Bischofstra├če vor der Spielothek in der Georg-Schwarz-Stra├če 147 ist aufgrund einer Verlegung der stadteinw├Ąrtigen Stra├čenbahnhaltestelle ÔÇ×PfingstweideÔÇť in der Vorplanung vorgesehen. Die Zufahrt soll k├╝nftig ├╝ber die Bischofstra├če erfolgen. Anwohnerinnen und Gewerbetreibende f├╝rchten jedoch, dass die Bischofstra├če den Verkehr nicht aufnehmen kann und dort dann weitere PKW-Parkpl├Ątze wegfallen m├╝ssten. Zudem w├╝rde durch eine Sperrung die Erreichbarkeit der Leutzsch-Arkaden f├╝r PKW-Nutzer_innen eingeschr├Ąnkt. Diese Themen werden wohl auch weiterhin Gegenstand der Debatte bleiben und wurden entsprechend festgehalten. F├╝r den weiteren Verlauf des Abends einigte man sich darauf, den aktuellen Stand der Vorplanung einschlie├člich der Sperrung als gegeben zu betrachten und sich nun der eigentlichen Platzgestaltung zu widmen.

Tim Tr├Âger vom Planungsb├╝ro StadtLabor als Tr├Ąger des Magistralenmanagments pr├Ąsentierte einen bunten Strau├č von verschiedenen Gestaltungsm├Âglichkeiten aus ganz Europa und aus Deutschland, so etwa aus Antwerpen, Jena oder Leipzig-Paunsdorf. Auf dieser Grundlage wurden verschiedene Elemente einzeln diskutiert ÔÇô durchaus auch kontrovers. So w├╝nschen sie die einen, vor allem etwas ├Ąltere Anwohner_innen mehr B├Ąnke zum Ausruhen, w├Ąhrend andere f├╝rchten, dass auch diese dann von anderen Gruppen in Beschlag genommen werden, um sich zu treffen und alkoholische Getr├Ąnke zu konsumieren. Eventuell k├Ânnte dieses Problem gel├Âst werden, in dem verstreut ├╝ber den Platz mehrere kleinere Sitzb├Ąnke oder -w├╝rfel aufgestellt werden. Aber auch durch eine st├Ąrkere Nutzung des Platzes durch andere Gruppen wie Senior_innen oder Eltern mit ihren Kindern k├Ânnte die von vielen als st├Ârend empfundene bisherige Nutzung ver├Ąndert werden. Als ein Beispiel f├╝r die Chance zur Ver├Ąnderung wurde die verabredete allt├Ągliche ÔÇ×PlatzbesetzungÔÇť durch junge M├╝tter und V├Ąter, Omas und Opas einer spanischen Gro├čstadt angef├╝hrt.

In Bezug auf die Verkehrsf├╝hrung wurde das ÔÇ×Jenaer BeispielÔÇť mit einheitlichem Pflasterbelag und einer von Pollern begrenzten Verkehrsfl├Ąche von Gewerbetreibenden als gute Verkehrsl├Âsung f├╝r die Einm├╝ndung der William-Zipperer-Stra├če gelobt. Diese L├Âsung ist auch f├╝r die Junghan├čstra├če vorstellbar.

Einhellig gew├╝nscht wurde mehr Gr├╝n ÔÇô nat├╝rlich nicht als Rasen, sondern mit weiteren B├Ąumen und Pflanzk├╝beln. Es fanden sich bereits erste Gewerbetreibende, die ihre Bereitschaft zur k├╝nftigen Pflege dieser Pflanzen erkl├Ąrten. Derzeit ist die dreieckige Platzfl├Ąche durch hohe Abs├Ątze begrenzt, die f├╝r ├Ąltere Menschen mit Rollator oder Rollstuhl nur schwer ├╝berwindbare Hindernisse darstellen. Eine m├Âglichst barrierefreie Umgestaltung soll daher das Ziel sein. Anderseits gibt es einen deutlichen H├Âhenunterschied zwischen dem der Stra├če und dem Eingang der Leutzsch-Arkaden. Eine zwar flache, aber stark absch├╝ssige Platzfl├Ąche ist nur schwer nutzbar. Einig waren sich alle darin, dass es einen ebenen, barrierefreien Zugang von der neuen Ampel an der Georg-Schwarz-stra├če zum Eingang der Leutzsch-Arkaden geben soll.

Diskutiert wurden weiterhin der Einsatz von Beleuchtung und k├╝nstlerischer Gestaltung f├╝r den Platz. Auch ├╝ber weitere Papierk├Ârbe, Hundetoiletten und Fahrradb├╝gel wurde gesprochen. Den nun schon fast traditionellen Weihnachtsbaum auf dem Platz m├Âchten alle unbedingt erhalten. Eine Mitarbeiterin des Stadtplanungsamtes schlug den Einsatz von Wasser vor, z.B. als kleiner, vielleicht sogar von Kindern bekletterbarer Brunnen, erinnerte aber auch an die notwendige Finanzierung f├╝r den Bau und den laufenden Betrieb einer solchen Anlage. Der Vorschlag wurde allseits mit gro├čer Begeisterung aufgenommen. Ebenfalls einig war sich die Runde darin, dass der Name Liebesinsel erhalten bleiben soll und der Platz keinen neuen offiziellen Namen braucht. Unter Umst├Ąnden k├Ânnte aber bei der Gestaltung des Platzes auf diesen Namen Bezug genommen werden.

Bei der Einm├╝ndung der William-Zipperer-Stra├če ging es zun├Ąchst vor allem um die Bed├╝rfnisse der Gewerbetreibenden, die f├╝r die Planung der Verkehrsf├╝hrung und der Gestaltung des Platzes, w├╝nschen, dass ihre Lade- und Parkbereiche erhalten bleiben. Angeregt wurde die Ausweisung einer Kombination aus Ladezone und Kurzzeitparkpl├Ątzen. Ein Baum an dieser Stelle w├Ąre zwar sehr sch├Ân, wurde aber durch Mitarbeiter_innen des VTA als schwer realisierbar eingesch├Ątzt, insbesondere auf Grund der vorhandenen Leitungstrassen und k├╝nftiger Abbiegebeziehungen f├╝r PKW, Ladefahrzeuge und Radfahrer_innen.

Abschlie├čend wurde nach den Kosten f├╝r die Umgestaltung und der m├Âglichen finanziellen Belastung der Hauseigent├╝mer_innen in der Nachbarschaft und nach der geplanten Bauzeit gefragt: Ein Umlegen der Baukosten f├╝r die Platzgestaltung auf die Anlieger_innen ist nicht m├Âglich, f├╝r den Bau werden eigene Mittel der Stadt und F├Ârdermittel eingesetzt. Die Bauzeit ist von April 2017 bis Jahresende 2018 vorgesehen. Dabei soll aber ein Befahren der Georg-Schwarz-Stra├če zumindest in Abschnitten f├╝r Anwohner_innen m├Âglich sein.

Die Planungen werden nun weiter vorangetrieben. Das Magistralenmanagement wird den Planungsprozess begleiten und darauf achten, dass die in den verschiedenen Beteiligungsrunden angebrachten Anliegen bei der Planung ber├╝cksichtigt werden.


Weitere Informationen:

Ergebnisse Gestaltungsworkshop Georg-Schwarz-Strasse vom 6. Oktober 2015.pdf

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Themenabend - Neugestaltung Georg-Schwarz-Stra├če - 16.04.2015

Dabei ging es noch einmal um den ab 2017 vorgesehenen grundhaften Ausbau der Georg-Schwarz-Stra├če zwischen Hans-Driesch-Stra├če und Philipp-Reis-Stra├če.

Das Verkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Leipzig und die Leipziger Verkehrsbetriebe stellten eine ├╝berarbeitete Vorplanungsl├Âsung vor. Ziel der dringend notwendigen Umgestaltung ist neben der deutlichen Aufwertung des Stra├čenraums der barrierefreie Ausbau der Stra├čenbahnhaltestellen und die sichere F├╝hrung des Radverkehrs. Auch die Bedingungen f├╝r Fu├čg├Ąnger sollen sich durch komfortable Gehwege und Querungsm├Âglichkeiten verbessern.


Weitere Informationen:

Praesentation 16.04.2015 Georg Schwarz Strasse.pdf

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Themenabend - Umbau Haltestelle Diako - 14.10.2014

F├╝r Patienten und Besucher der Einrichtung wie f├╝r die Anwohner bedeutet die Umgestaltung der stark frequentierten Haltestelle eine bedeutende Verbesserung. Zugleich ist sie ein weiterer wichtiger Schritt bei der begonnenen Aufwertung des Areals. Die Umgestaltung wird anteilig finanziert von den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) GmbH, der Stadt Leipzig und drei privaten Tr├Ągern ‒ der Leipziger Stadtbau AG, dem Ev.-Luth. Diakonissenhaus Leipzig e.V. und der Evangelischen Diakonissenkrankenhaus Leipzig gGmbH. Baub├╝rgermeisterin Dorothee Dubrau, Ronald Juhrs, LVB-Gesch├Ąftsf├╝hrer f├╝r Technik und Betrieb, Patrik Fahrenkamp, Gesch├Ąftsf├╝hrer der Leipziger Stadtbau AG, Dr. Michael K├╝hne und Christoph M├Âllering, die Verantwortlichen von Diakonissenhaus und Diakonissenkrankenhaus, haben eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet.

"Mit dem Abschluss der Vereinbarung zur Finanzierung des barrierefreien Umbaus der Haltestelle Diakonissenkrankenhaus gehen zwei private Unternehmen, die LVB und die Stadt einen neuen und besonderen Weg zur Realisierung eines barrierefreien Haltestellenneubaus", betonte Dorothee Dubrau. "Dies ist ein Erfolg der gemeinsamen Bem├╝hungen um die Entwicklung der Georg-Schwarz-Stra├če, die 2009 im Integrierten Stadtentwicklungskonzept als Schwerpunktraum der Stadterneuerung definiert worden ist. Mit der 2012 von der Leipziger Stadtbau AG als Hauptinvestor begonnenen Wiederbelebung des Brunnenviertels gegen├╝ber dem Diakonissenkrankenhaus setzt die Neugestaltung der Haltestelle ein deutliches Zeichen, dass die Entwicklung auf gutem Wege ist."

Patrik Fahrenkamp kommentierte: "Das Bauvorhaben Brunnenviertel ist ein wichtiger Baustein f├╝r die positive Entwicklung der Georg-Schwarz-Stra├če. Rund 1.200 neue Mieter werden nach der Sanierung das Viertel neu beleben. Dies erfordert dringend neben der Anpassung des Umfeldes, auch die Aufwertung des vorhandenen infrastrukturellen Zustandes. Eine barrierefreie Haltestelle ist f├╝r eine sichere Nutzung des ├ľPNV nicht nur f├╝r Senioren, sondern auch f├╝r Schulkinder, Kinderwagen und j├╝ngere Menschen mit Handicap sehr wichtig. Aber auch die Einsehbarkeit der Stra├čensituation, die Querung der Fahrbahn und die Regelung des vermehrten PKW-Aufkommens sind wichtige Punkte, die f├╝r eine Wiederbelebung der Magistrale und zu einer deutlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualit├Ąt entlang der Georg-Schwarz-Stra├če f├╝hren werden". Die 61 ├╝berwiegend denkmalgesch├╝tzten Mehrfamilienh├Ąuser des Brunnenviertels sollen bis 2016 zu einem lebendigen innerst├Ądtischen Quartier entwickelt werden, das mit Gemeinschaftsg├Ąrten auf Nachbarschaft setzt." Die denkmalschutzgerechte und ├Âkologische Sanierung der Karrees 2 und 4 ist bereits abgeschlossen, im Karree 3 laufen die Arbeiten. Bis Ende 2016 sollen alle der geplanten 480 Wohnungen bezugsfertig sein.

F├╝r das Diakonissenkrankenhaus erkl├Ąrte Dr. Michael K├╝hne: "Der behindertengerechte Umbau der Haltestelle vor unserer T├╝r liegt uns sehr am Herzen. Er geschieht zudem auch im Interesse der Apotheke, der Arztpraxen, der Pflege- und der anderen Einrichtungen auf unserem Gel├Ąnde. J├Ąhrlich kommen und gehen ├╝ber unsere Schwelle eine Million Menschen, von denen ein Drittel die Stra├čenbahn benutzt. Rund 110.000 Aus- und Einsteigende sind Menschen mit Behinderung, sehr alte Menschen und M├╝tter oder V├Ąter mit Kleinkindern. Dar├╝ber hinaus ist der behindertengerechte Umbau ein wichtiger Beitrag zur Aufwertung des Wohnumfeldes an der Georg-Schwarz-Stra├če." Das Diakonissenkrankenhaus tr├Ągt zu dieser Aufwertung u. a. durch die ├ľffnung seines Gel├Ąndes, vor allem des Parks, f├╝r die Einwohnerschaft bei. So veranstaltet es Gesundheitsforen, Gottesdienste und Kunstausstellungen. Im Rahmen des im September realisierten Projektes "Kunst im Park" schufen K├╝nstler aus Deutschland, Polen, Ekuador und Japan Skulpturen, die nun auf Dauer im Park bzw. im Krankenhaus ausgestellt sind.

LVB-Gesch├Ąftsf├╝hrer Ronald Juhrs hob hervor: "Mit der Haltestelle Diakonissenhaus wird eine der wichtigsten Haltestellen der Linie 7 im westlichen Einzugsgebiet nutzbar f├╝r mobilit├Ątseingeschr├Ąnkte Fahrg├Ąste. Die Neugestaltung setzt auch wichtige Impulse f├╝r die Stadtteilentwicklung. Insofern ist es wichtig, dass sich neben der ├Âffentlichen F├Ârderung durch Stadt und Land auch private Finanzierungsm├Âglichkeiten er├Âffnen. Ein ausdr├╝ckliches Dankesch├Ân an die beteiligten Partner, denn ohne diese Unterst├╝tzung w├Ąre eine Einordnung dieses Haltestellenumbaus zeitnah nicht m├Âglich gewesen."

Haltestellen werden normalerweise im Zusammenhang mit Gleiserneuerungen umgestaltet. Im Falle der Haltestelle Diakonissenhaus w├Ąre dies erst in etwa zehn Jahren zu erwarten gewesen. Aus der Perspektive der Gebietsentwicklung und wegen der besonderen Bedeutung der Barrierefreiheit f├╝r die Kunden und Besucher des Diakonissenkrankenhauses sowie f├╝r die Bewohner des sich angrenzend rasch entwickelnden Wohnquartiers haben sich Stadt, Anlieger und Verkehrsbetriebe jedoch entschieden, den vor Ort lange geforderten Ausbau vorzuziehen und die Finanzierung gemeinsam zu tragen.

An den Gesamtkosten von insgesamt 1,5 Millionen Euro beteiligt sich die Leipziger Stadtbau AG mit 75.000 Euro, Diakonissenhaus und Diakonissenkrankenhauses ├╝bernehmen gemeinsam 25.000 Euro und die Stadt Leipzig zahlt 200.000 Euro. Die LVB haben zudem F├Ârdermittel beim Land Sachsen beantragt. Der F├Ârdermittelgeber best├Ątigte bereits den f├Ârderunsch├Ądlichen Ma├čnahmebeginn. Auch das Baurecht liegt inzwischen vor. Gebaut wird von Juni bis August 2015.
Text: www.leipzig.de


Weitere Informationen:

Aktuell Flyer DINlang Diakonissenhaus 8-seiter 5.pdf

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Themenabend Verkehr - 12.02.2014

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Foto: Enrico Engelhardt

Die Georg-Schwarz-Stra├če im Leipziger Stadtteil Leutzsch soll weiter aufgewertet werden. Nachdem in der Vergangenheit vor allem private Investitionen auf der Magistrale unterst├╝tzt wurden, will die Stadtverwaltung nun auch selbst Bagger anrollen lassen. Der n├Ârdliche Teil der Stra├če soll ab 2015 komplett saniert werden. Nach ersten Sch├Ątzungen werden daf├╝r mehr als zehn Millionen Euro ben├Âtigt.

Wie es am Montag aus dem zust├Ąndigen Verkehrs- und Tiefbauamt hie├č, werde derzeit das k├╝nftige Aussehen des Abschnitts zwischen Leutzscher Rathaus bis Philipp-Reis-Stra├če geplant - inklusive Aufteilung der Verkehrsfl├Ąchen f├╝r Fu├čg├Ąnger, Radfahrer, Nahverkehr und Autofahrer. "Die Vorzugsvariante sieht eine bestandsorientierte Gestaltung vor, die einen barrierefreien und behindertengerechten Ausbau der Stra├čenbahnhaltestellen ber├╝cksichtigt", so Amtsleiterin Edeltraut H├Âfer.

In der Vorwoche fand bereits eine erste Infoveranstaltung f├╝r Anlieger statt. Nun sollen auch die zust├Ąndigen Gremien der Stadt ├╝ber die Planungen und die notwendigen Ausgaben informiert werden. Wenn die Ratsversammlung ihre Zustimmung erteilt, k├Ânnte im zweiten Halbjahr 2015 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Ein Jahr sp├Ąter soll die Sanierung abgeschlossen sein.
Leipziger Volkszeitung, vom 18. 02. 2014


Weitere Informationen:

Neugestaltung hintere GSS-Planungen.pdf

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Themenabend Verkehr - 14.10.2013

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Verkehrsplaner und Akteure vor Ort

Konkret ging es um den barrierefreien Ausbau der Haltestelle am Diakonissenkrankenhaus gehen und um Bauma├čnahmen, die den hinteren Leutzscher Teil der Magistrale betreffen und deren Umsetzung in den n├Ąchsten Jahren geplant ist.


Weitere Informationen:

Protokoll TA Verkehrsituation GSS - 14.10.2012.pdf

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Themenabend Bildung - 08.10.2012

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Einladung Themenabend Bildung

Wann sollten Schulbezirksgrenzen ver├Ąndern werden? Und: Was ist noch teurer als Bildung? Rund um Bildung drehte sich der f├╝nfte Themenabend des Magistralenmanagements Georg-Schwarz-Stra├če (GSS). Gastgeber des Abends war der Verein T├╝pfelhausen, der in sein neues Familienbegegnungszentrum in die GSS 116 geladen hatte.
Als Gast erl├Ąuterte Birgit Glorius von der Stabsstelle "Lernen vor Ort" des Kommunalen Bildungsmonitorings die Ergebnisse ihres Forschungsprogramms. Beantwortet wurden auch Fragen zu den k├╝nftigen Schulstandorten in Lindenau, Leutzsch und Plagwitz. Was unter der etwas sperrigen Bezeichnung Monitoring zu verstehen ist, war schnell gekl├Ąrt: "Wir schauen Daten durch und analysieren sie, um so St├Ąrken, Schw├Ąchen wie auch Chancen und Risiken zu erkennen und Ziele f├╝r k├╝nftiges Handeln zu empfehlen", erkl├Ąrte die promovierte Geografin. Dabei spiele der demografische Wandel nat├╝rlich eine entscheidende Rolle: "F├╝r den Zeitraum bis 2025 wird f├╝r Leipzig ein weiterer Anstieg bis auf 540000 Einwohner prognostiziert." Darauf m├╝sse die Stadt reagieren. "Auch im Leipziger Westen wird von wachsenden Bev├Âlkerungszahlen ausgegangen." So werde der Bedarf an Grundschulpl├Ątzen ab 2013/14 weiter deutlich ansteigen: "Die Erich-Zeigner-Grundschule in Plagwitz ist bereits jetzt voll, dagegen hat die 172. Grundschule in der Leutzscher Prie├čnitzstra├če noch Kapazit├Ąten. Wir m├╝ssen also was tun.Schulbezirke ver├Ąndern sich, wenn der eine ├╝berl├Ąuft." Vorgesehen sei daher eine ├änderung der Schulbezirksgrenzen.
Vor dem Hintergrund wachsender Sch├╝lerzahlen soll auch die 57. Mittelschule am Leutzscher Rathaus reaktiviert werden. Welche Schulart es am "Jahrtausendfeld" geben wird, stehe dagegen noch nicht fest. Klar sei nur: F├╝r einen gro├čen Bildungscampus, wie urspr├╝nglich vorgesehen, werde die Fl├Ąche nicht reichen. Mehr ├╝ber jetzige und k├╝nftige Standorte ist im Schulentwicklungsplan zu erfahren, der in den n├Ąchsten Tagen ins Netz gestellt wird, so Glorius.
Weitere Meilensteine im Projekt "Lernen vor Ort" sollen auch drei neue Stellen sein, die im Leipziger Osten, Westen und in Gr├╝nau geschaffen werden. Deren Ziele lassen sich mit "begleiten, f├Ârdern, st├Ąrken - ein Leben lang" umschreiben. Dabei sollen sich Beraterinnen um Bildungsarbeit im Stadtteil k├╝mmern. Auch eine zentrale Stelle wird es geben, die schon Ende Oktober - mit der Wiederer├Âffnung der Stadtbibliothek am Leuschnerplatz - ihre Arbeit aufnimmt. "Alle Anlaufstellen sind anbieterneutral und kostenfrei."
Besucher des Themenabends besch├Ąftigte auch die hohe Abbrecherquote an Schulen und die schnelle Einweisung lernschwacher Sch├╝ler in F├Ârderschulen: "Die Statistik zeigt: Es gibt kaum einen Weg zur├╝ck. Das System muss durchl├Ąssiger werden." Auch da stehe man in sozialer Verantwortung. "Denn was ist noch teurer als Bildung? Keine Bildung!", unterstrich Glorius.

Text von Ingrid Hildebrandt
Leipziger Volkszeitung, vom 12.10.2012


Weitere Informationen:

Protokoll TA Bildung - 08.10.2012.pdf

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Themenabend wissenschaftliche Studien ├╝ber die GSS - 04.06.2012

Bildinhalt: Themenabend wissenschaftliche Studien ├╝ber die GSS - 04.06.2012
Einladung Themenabend wissenschaftliche Arbeiten

Aufgrund des unbest├Ąndigen Wetters fand der Themenabend im hinZundkunZ in der Georg-Schwarz-Stra├če 9 statt und nicht wie urspr├╝nglich geplant im Hinterhof des kunZstoffe-Hauses. Magistralenmanagerin Daniela Nu├č f├╝hrte durch den Abend und hatte vier AkademikerInnen zu Gast, die ihre wissenschaftlichen Arbeiten in Kurzform dem Publikum pr├Ąsentierten. Au├čerdem wurde durch den ebenfalls auf dem Podium anwesenden Roman Grabolle vom Verein kunZstoffe e. V. auf einige wissenschaftliche Arbeiten zum Thema "Georg-Schwarz-Stra├če" hingewiesen, die sich noch in der Produktionsphase befinden. Die Arbeit des Franzosen Xavier Guillet, der nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, stellte Christina Wei├č vom Lindenauer Stadtteilverein e. V. vor.

Die rund 20 Besucherinnen und Besucher erfuhren wie Stadtentwicklung voranschreitet, wenn sich die Stadt Leipzig auf einen "akteursbezogenen Ansatz" beruft, welche M├Âglichkeiten an F├Ârderinstrumenten der Stadtverwaltung es gibt und wie diese genutzt werden k├Ânnen und dass es vor allem "urbane Pioniere" sind, die eine Revitalisierung der Georg-Schwarz-Stra├če erm├Âglichen. In zwei Arbeiten wurde die Georg-Schwarz-Stra├če auch mit der Eisenbahnstra├če im Leipziger Osten verglichen, weil Probleme in der Verkehrsplanung und die Wirkung auf das Umfeld einen Vergleich nahelegten. Dennoch sei das Potenzial der Georg-Schwarz-Stra├če, durch das kreative Umfeld gr├Â├čer. Auch das W├Ąchterhauskonzept des HausHalten e. V. wurde als ein Aspekt der Wiederbelebung von leer stehenden Geb├Ąuden innerhalb der Stra├če hervorgehoben.

In der anschlie├čenden Publikumsdiskussion wurde angesprochen, dass sich die Studierenden in ihren Arbeiten vorwiegend mit den neuen Akteuren besch├Ąftigen, die alteingesessenen Bewohnerinnen und Bewohner der Stra├če aber etwas au├čen vor lie├čen. Auch beim Themenabend suchte man vergebens nach ihnen. Sowohl das Magistralenmanagement als auch die anderen Akteure vor Ort sind gefordert, nach M├Âglichkeiten einer Kommunikation zu suchen, die auch jene Menschen erreicht.
Aus dem Publikum heraus wurde zudem der Wunsch deutlich, die wissenschaftliche Bearbeitung der Georg-Schwarz-Stra├če auch in n├Ąchster Zeit weiterzuverfolgen. Das Magistralenmanagement Georg-Schwarz-Stra├če wird sich dieses Wunsches annehmen.

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Themenabend Sauberkeit - 05.03.2012

Am Montagabend, den 5. M├Ąrz 2012, fand im gem├╝tlichen Kreis unter den Sternen, die von der Decke der Fischbar leuchteten, der dritte Themenabend des Magistralenmanagements Georg-Schwarz-Stra├če statt. Auf dem Programm stand das Erscheinungsbild der Georg-Schwarz-Stra├če. 16 interessierte B├╝rgerinnen und B├╝rger nahmen an der Diskussion teil und es gab einiges zum Thema zu sagen. Unterschiedliche Standpunkte trafen aufeinander und die Problemfelder, die sich heraus kristallisierten, waren die Stra├čenreinigung, das Hundekot-Problem sowie die Verunreinigung von Fassaden durch Graffiti und wildes Plakatieren. Auch auf das Verhalten der Trinker, die sich vor allem am Anfang der Georg-Schwarz-Stra├če aufzuhalten pflegen, wurde missbilligend hingewiesen. Demgegen├╝ber wurde aber auch anerkennend festgestellt, dass sich schon vieles zum Guten entwickelt hat oder zumindest auf dem Weg der Besserung ist. So schlimm wie fr├╝her sei es nicht mehr und ein paar schmucke Ecken g├Ąbe es auch schon, so die allgemeine Auffassung der Anwesenden . Zudem gehen vor allem die Gewerbetreibenden am Anfang der Stra├če mit gutem Beispiel voran und reinigen den Fu├čweg mehrmals in der Woche in Eigenverantwortung. Vieles ist in Bewegung. Zwei leer stehende H├Ąuser (GSS 18 und 19) haben neue Eigent├╝mer, die sich um die Belebung k├╝mmern. Das Eingangsgeb├Ąude in der GSS 1 bekommt eine Fassadensanierung. Der Kommunale Eigenbetrieb Engelsdorf stellt eine Putzbrigade zur Verf├╝gung, welche ab Mai in der Georg-Schwarz-Stra├če aktiv sein wird. M├╝lleimer fehlen in der Stra├če und sollen nun durch ein gemeinsames Wirken, unter aktiver B├╝rgerbeteiligung, angebracht werden - nat├╝rlich vandalensicher. Eine Erdgeschosszonenbelebung der Ladenebenen stie├č ebenfalls auf Zuspruch unter den B├╝rgerinnen und B├╝rgern. Die Georg-Schwarz-Stra├če macht sich schick. Der Fr├╝hling kann kommen.
Zum Nachlesen der rechtlichen Rahmenbedingungen sind folgende Links ganz n├╝tzlich:
- http://www.leipzig.de/de/buerger/satzungen/3_12.PDF[/aURL]Stra├čenreinigungssatzung der Stadt Leipzig, Stand Dezember 2011

- http://www.leipzig.de/de/buerger/satzungen/3_13.PDF[/aURL]Stra├čenreinigungsgeb├╝hrensatzung, Stand Dezember 2011

- http://www.leipzig.de/de/buerger/satzungen/3_01.pdf[/aURL]Polizeiverordnung ├╝ber ├Âffentliche Sicherheit und Ordnung in der Stadt Leipzig, Stand Juni 2011

F├╝r Hinweise und Meldungen, http://www.leipzig.de/de/buerger/service/dienste/ordnung/telefon/[/aURL]hier die Nummer des Ordnungstelefons der Stadt Leipzig:

0341 - 123 88 88

oder die Nummer 115 (nur vom Festnetz) um sich direkt mit der zust├Ąndigen Beh├Ârde verbinden zu lassen.


Weitere Informationen:

Protokoll TA Sauberkeit 05.03.212.pdf

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Themenabend Verkehrskonzept - 16.01.2012

Bildinhalt: Themenabend Verkehrskonzept - 16.01.2012
Einladung Themenabend Verkehrskonzept

Der erste Themenabend im November 2011 hatte Anregungen der Bewohnerschaft f├╝r die Erarbeitung des Verkehrskonzepts aufgenommen. Das Ergebnis wird nun im Januar vorgestellt. Das Verkehrskonzept ist Teil des SOP-F├Ârderantrags f├╝r das Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren".


Weitere Informationen:

Protokoll TA Verkehrskonzept 16.01.2012.pdf

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Themenabend Verkehr - 07.11.2011

Das damit beauftragte Planungsb├╝ro R+T aus Darmstadt stellte den Ist-Zustand sowie die aktuellen Problemlagen im Bereich Verkehr dar. Genau in dieser Phase sind die Anregungen und Bedenken der Anwohner gefragt, die in das Verkehrskonzept einflie├čen sollen. Die Anwesenden machten von diesem Angebot engagiert Gebrauch. Sie diskutierten mit dem Verkehrsplaner Martin M├╝ller (R+T), dem LVB-Vertreter Gerd Muske, dem Vertreter des Verkehrs- und Tiefbauamtes Torben Heinemann und Stefan Geiss vom Amt f├╝r Stadterneuerung und Wohnungsbauf├Ârderung ├╝ber die verkehrstechnische Zukunft der Georg-Schwarz-Stra├če. Dabei standen v.a. Fragen hinsichtlich der Parksituation und der Sicherheit f├╝r Radfahrer und Fu├čg├Ąnger im Mittelpunkt. Auch die Pl├Ąne zur barrierefreien Umgestaltung der LVB-Haltestellen fanden gro├čes Interesse und riefen Nachfragen hervor.


Weitere Informationen:

Protokoll TA Verkehr 07.11.2011.pdf

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