"Geisterstätten" in der ArchitekturApotheke am Buchmessetag in der Magistrale

08.03.2014

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Buchcover zu "Geisterstätten Leipzig" / Foto: Jaron Verlag
 

Die ArchitekturApotheke (Georg-Schwarz-Straße 7) wartet am 15. 03. 2014 zum Buchmessetag in der Georg-Schwarz-Straße mit einem lokalen Leckerbissen auf. Arno Specht und Uwe Schimunek führen dort um 20:30 Uhr an vergessene Orte rund um Leipzig. In ihrem gemeinsamen Buch "Geisterstätten Leipzig: Vergessene Orte" geleiten die beiden Autoren die BesucherInnen der kostenfreien Lesung anhand von 89 stimmigen Farbfotos durch 96 Seiten zu Ruinen und aufgegebenen Fabriken, deren Charme sich kaum jemand entziehen kann. Manche Gebäude sind verborgen, andere leicht zu finden, in allen herrschte früher Leben und Treiben. Heute liegen sie brach. Die Lesung verspricht spannend zu werden und hat mit dem alten Leutzscher Bahnhof auch einen lokalen Bezug für die BesucherInnen der Lesung.

Das Buch ist am 28. Februar 2014 im Jaron Verlag erschienen und kostet im Buchhandel 12,95 Euro.

Über das Buch:
Je mehr Leipzig boomt und zur neuen Hipster-Metropole wird, desto seltener und wertvoller werden die „Geisterstätten“ der Stadt: Orte, die einst von Bedeutung waren, heute aber nur noch von ihrer Vergangenheit erzählen. Wo früher Menschen wohnten, arbeiteten oder sich kurieren ließen, herrschen heute Ruhe und Verfall.

Vierzehn solcher vergessenen Orte in Leipzig und Umgebung werden in dem Buch „Geisterstätten Leipzig“ vorgestellt, darunter der morbide Bahnhof in Leipzig-Leutzsch, die märchenhafte, vom Wind durchwehte Heilanstalt Dösen und das einst so mondäne Messehaus für Buchgewerbe und Graphik.

Das Buch fängt in stimmungsvollen Bildern den Zauber dieser geheimnisvollen Orte ein. Es ist ein außergewöhnlicher Begleiter durch ein Leipzig fernab des Großstadttrubels: vergessen, verlassen, still und oft genug voll schaurigem Charme.

Über die Autoren:
Arno Specht, Jahrgang 1969, arbeitete nach dem Studium der Geschichte als freier Journalist und Zeitungsredakteur. Seit 2004 ist er im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Im Jaron Verlag publizierte er die Titel „Geisterstätten. Vergessene Orte in Berlin und Umgebung“ (2. Auflage 2012) und „Geisterstätten Dresden“ (2013, mit Christine Gruler).

Uwe Schimunek, Jahrgang 1969, lebt in Leipzig und arbeitet als Journalist und Schriftsteller. Für den Jaron Verlag verfasste er eine Reihe von Kriminalromanen, zuletzt „Der ermordete Gärtner“ (2013, in der Reihe „Es geschah in Sachsen“) und „Die Leiche im Landwehrkanal“ (2013, in der Reihe „Es geschah in Preußen“).


Nachricht vom 08.03.2014
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