Drei Autoren des Qindie-Autorenkollektiv laden zur Kriminacht im Cafe Jedermann

10.03.2016

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matì: Ein dunkel Licht
London im August des Jahres 1966. Das Leben von Oscar Falter wird auf den Kopf gestellt, nachdem der Untersuchungsbeamte von Scotland Yard, eben noch gefeierter Zeuge mit brillanter Beweisführung während eines Strafprozesses vor dem Old Bailey, umgehend zum gescholtenen Beamten degradiert wird. Die routinemäßige Angelegenheit, mit der man ihn daraufhin betraut, gerät zur lebensbedrohenden Aufgabe. Welcher unbekannte Gegenspieler trachtet ihm ein ums andere Mal nach dem Leben? Und welche Absichten verfolgt die Gruppe mysteriöser Menschen, deren Existenz Oscar nie wahrgenommen hatte, die ihn aber schon sein ganzes Leben begleitet? Am Ende seiner Mission stehen zwischen der existierenden Weltordnung und dem apokalyptischen Chaos lediglich er selbst, sein Gehstock und die Sehnsucht nach einer längst vergessenen Liebe.

Mathias Petry – Hudlhub: Ein leicht kriminelles Heimatbuch
Das bayerische Pulp Fiction! Böse Zungen behaupten ja, der beliebteste, weil einzige Zeitvertreib in Hudlhub wäre, Gras beim Wachsen zuzusehen. Was für eine infame Unterstellung! Das geht ja auf keine Kuhhaut! Pardon, in Hudlhub gibt es kaum Kühe, sondern überwiegend Schweine. Aber das geht auch auf keine Sauhaut! Denn im oberbayerischen Dorf Hudlhub geht es richtig zur Sache. Erst recht als Georg Friedrich, ein gebürtiger Hudlhubber, nach Jahren in der Großstadt in seine bayerische Heimat zurückkehrt. Im Gepäck hat er die mysteriöse Elfenbeinprinzessin und eine ungefähr 40 000 Euro teure Rassekatze. Ihr Besitzer, ein berühmter Bundesligakicker, will das edle Tier zurück haben – und schickt zwei Auftragskillerinnen los. . . Wie gut, dass der Feuerwehrtrupp von Hudlhub immer in Alarmbereitschaft ist. Nur Feuerwehrmann Charly ist etwas abgelenkt: Die Elfenbeinprinzessin bringt ihn aus dem Konzept und verwehrt ihm die Sicht auf die wahre Liebe. Und in all dem Chaos verfolgt der Landtagsabgeordnete Ludwig Haderlein einen ganz eigenen Plan. . . Hudlhub – ein skurriler Trip in ein fast typisches Dorf in Bayern!

Selma Spielweg: Die Erben des Deserteurs
Alexej hat es in ein beschauliches Fischerdorf an der Ostsee verschlagen. Der Mord ist erst wenige Wochen her und nach und nach wird ihm die schreckliche Tragweite seiner Tat bewusst und wie viel Leid er den Angehörigen seines Opfers zugefügt hat. Doch zunächst glaubt er noch, er könne damit umgehen und sorgt sich, wie er über den Winter kommen soll. Er ist froh, als er bei Bauer Petersen gegen Kost und Logis Unterschlupf findet. Alexej ahnt nicht, dass Petersen dabei einen Hintergedanken hat und Alexej, der Russe ohne Papiere, ohne Zuhause, Teil seines Plans werden soll. Auf die eine oder andere Art.


Nachricht vom 10.03.2016
Autor: Daniela Nuß