Diakonissenhaus Leipzig startet in Jubiläumsjahr. Festwochenende am 30. und 31. Januar 2016

28.01.2016

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Die 125-jährige Tradition des Diakonissenhauses wird im Rahmen eines Festwochenendes am 30. und 31.1. gewürdigt.
Verantwortungsträger aus Kirche, Diakonie und Politik sowie zahlreiche Gäste werden als Gratulanten erwartet. Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Denk- und Dankjahres sind geplant.

Das Evangelisch-Lutherische Diakonissenhaus Leipzig gedenkt seiner Wurzeln und einer großen Tradition: Am 1. Februar 1891 wurde in einem Gottesdienst in der Thomaskirche das Diakonissenhaus gegründet und die ersten acht Schwestern durch Geheimrat Superintendent Dr. Oskar Pank zum Dienst an alten, kranken und sozial schwachen Menschen aufgenommen. 125 Jahre später wird dieser Gründungsakt Ende Januar 2016 mit einem Festwochenende gewürdigt.

Auftakt und Höhepunkt ist ein Festakt, der am Sonnabend, 30. Januar 2016, um 14 Uhr im Blauen Saal des Diakonissenhauses stattfinden wird. Zu dieser Veranstaltung werden u. a. als Gratulanten erwartet: Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung und Friedhelm Fürst, Vorstand des Diakonischen Werkes Sachsen. Im Anschluss an den Festakt musiziert um 17.30 Uhr die Leipziger Cantorey unter Leitung von Interims-Thomaskantor Gotthold Schwarz in der Kapelle des Diakonissenhauses.

Am Sonntag, 31. Januar 2016, findet um 10 Uhr ein Festgottesdienst in der Kapelle des Diakonissenhauses statt. Die Predigt in diesem Gottesdienst hält der sächsische Landesbischof Dr. Carsten Rentzing. Im Anschluss bietet ein Brunch Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch.

Sowohl zum Festakt mit anschließendem Konzert als auch zum Festgottesdienst sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Neben den öffentlichen Terminen finden auch Veranstaltungen speziell für die Diakonissen und für die Diakonische Gemeinschaft statt – so u. a. eine Abendmahlsfeier mit dem sächsischen Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz.

Und es stehen im Laufe dieses Jahres weitere besondere Veranstaltungen und Aktionen ins Haus. Fest steht bereits, dass am 3. September 2016 ein Tag der Begegnung und der offenen Tür auf dem Gelände des Leipziger Diakonissenkrankenhauses stattfinden wird. Außerdem ist eine Ausstellung über die Geschichte des Diakonissenhauses Leipzig in Planung.

„Unser Anliegen ist es, im Rahmen eines Denk- und Dankjahres die große Tradition unseres Hauses zu würdigen und zugleich darüber nachzudenken, welcher Auftrag sich heute und morgen aus den christlichen Werten für die Versorgung bedürftiger Menschen ergibt“, erläutert Pfarrer Dr. Michael Kühne als Rektor des Ev.-Luth. Diakonissenhaus Leipzig e. V. und als theologischer Geschäftsführer des Leipziger Diakonissenkrankenhauses.

Im Diakonissenhaus Leipzig leben heute neun Diakonissen im Ruhestand. Sie unterstützen die Arbeit des Diakonissenkrankenhauses durch das Gebet und übernehmen Dienste innerhalb ihrer Gemeinschaft. Das Diakonissenhaus haben sie für alleinstehende alte Menschen geöffnet, die dort im Betreuten Wohnen leben können. Den Dienst der Krankenpflege haben sie weitergegeben an die gesamte Mitarbeiterschaft des Diakonissenkrankenhauses und in besonderer Weise an die „Diakonische Schwestern- und Bruderschaft“ – eine Gemeinschaft, die den diakonischen Auftrag mit Leben erfüllen will.

Hintergrund: 125 Jahre Diakonissenhaus Leipzig

Einen historischen Abriss zur Geschichte des Leipziger Diakonissenhauses und Diakonissenkrankenhauses finden Sie unter www.diako-leipzig.de


Nachricht vom 28.01.2016
Autor: Roman Grabolle